Marienhaus MVZ GmbH beruft neue Geschäftsführerin zum 1. August

Lioba Iatridis übernimmt Leitung – Fokus auf Ambulantisierung und MVZ-Ausbau

Lioba Iatridis übernimmt zum 1. August die Geschäftsführung der Marienhaus MVZ GmbH. Thorsten Kopp, Regionalgeschäftsführer der Region Rheinland-Pfalz Nord/Nordrhein-Westfalen, gibt die Geschäftsführung zum 31. Juli ab. Foto: Marienhaus Gruppe

Wie die Marienhaus MVZ GmbH am 26.06.2026 mitteilte, übernimmt Lioba Iatridis zum 1. August die Geschäftsführung der Gesellschaft. Die Personalentscheidung erfolgt im Zuge einer strukturellen Weiterentwicklung innerhalb der Marienhaus-Gruppe, die insbesondere auf die zunehmende Ambulantisierung der medizinischen Versorgung ausgerichtet ist. Ziel ist eine engere Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung.

Die Marienhaus-Gruppe richtet ihre Organisationsstruktur im Bereich der Akut- und ambulanten Versorgung strategisch neu aus. Im Zentrum steht dabei die Weiterentwicklung der ambulanten medizinischen Angebote innerhalb der eigenen Medizinischen Versorgungszentren (MVZ), die eine zentrale Rolle in der sektorenübergreifenden Patientenversorgung einnehmen.

Zum 1. August 2026 übernimmt Lioba Iatridis die Geschäftsführung der Marienhaus MVZ GmbH. Sie war zuvor bereits seit November 2024 operativ für den Bereich Ambulante Medizin innerhalb der Gruppe verantwortlich und hatte gemeinsam mit der bisherigen Geschäftsführung den Ausbau der MVZ-Strukturen maßgeblich vorangetrieben.

Die MVZ der Marienhaus-Gruppe bündeln allgemeinmedizinische und fachärztliche Leistungen und gelten innerhalb des Trägers als wichtiger Baustein für die regionale Versorgungsstruktur. Primär in ländlich geprägten Regionen übernehmen sie eine stabilisierende Funktion für den Zugang zur ambulanten medizinischen Versorgung. Vor dem Hintergrund der gesundheitspolitisch vorangetriebenen Ambulantisierung gewinnen diese Strukturen weiter an Bedeutung.

Die bisherige Geschäftsführung wird von Thorsten Kopp abgegeben, der seit dem 1. Juni 2026 die Regionalgeschäftsführung für die Region Rheinland-Pfalz Nord/Nordrhein-Westfalen übernommen hat. In dieser Funktion verantwortet er mehrere Kliniken innerhalb der Gruppe und bleibt zugleich für strategische Fragen der Ambulantisierung zuständig.

Die neue Führungsstruktur zielt darauf ab, die Zusammenarbeit zwischen stationären Einrichtungen und ambulanten Versorgungsangeboten weiter zu intensivieren. Nach Unternehmensangaben soll insbesondere die Verzahnung zwischen Kliniken und MVZ verbessert werden, um Behandlungsprozesse effizienter zu gestalten und Patientenpfade stärker zu integrieren.

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