Staatsanwaltschaft ermittelt nach Todesfall gegen Mitarbeiter einer Reha-Klinik in Brandenburg
Verdacht der fahrlässigen Tötung durch Unterlassen nach Tod einer Patientin in der Märkischen Schweiz
Die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) ermittelt gegen bislang unbekannte Mitarbeiter der Immanuel Klinik Märkische Schweiz in Buckow wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung durch Unterlassen. Wie rbb24 in einer Recherche am 6. März 2026 berichtet, stehen mögliche Versäumnisse im Umgang mit einer vermissten Patientin im Mittelpunkt der Ermittlungen. Die 91-jährige Frau war im Dezember 2025 tot in einem Waldstück nahe Buckow aufgefunden worden.
Nach Angaben der Redaktion rbb24 wurde das Ermittlungsverfahren eingeleitet, nachdem die Seniorin mehrere Tage nicht zu geplanten Behandlungsterminen in der Reha-Klinik erschienen sein soll. Die Frau war seit dem 20. November 2025 als Patientin in der Einrichtung aufgenommen. Nach Recherchen des Senders befand sie sich zuvor nach einer schweren Operation in einem stabilen Allgemeinzustand.
Anfang Dezember habe die Patientin offenbar über mehrere Tage hinweg nicht an vorgesehenen Therapieterminen teilgenommen. Laut den Recherchen von rbb24 sei ihr Verschwinden zunächst nicht bemerkt worden. Am 13. Dezember 2025 entdeckten Jäger die Seniorin schließlich in einem Waldgebiet in der Nähe von Buckow. Nach Informationen des Senders soll sie dort erfroren sein.
Die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) bestätigte auf Anfrage von rbb24, dass derzeit gegen „unbekannte Mitarbeiter der Immanuel Klinik Märkische Schweiz wegen fahrlässiger Tötung (durch Unterlassen)“ ermittelt wird. Im Fokus steht demnach die Frage, ob Mitarbeitende der Einrichtung ihre Sorgfaltspflichten gegenüber der Patientin verletzt haben könnten.




