Sana Kliniken im Bergischen Land positionieren sich für Krankenhausplanung NRW 2026
Spezialisierung, standortübergreifende Zusammenarbeit und gesicherte Versorgungsaufträge prägen die weitere Entwicklung
Wie die Sana Kliniken in einer Pressemitteilung vom 13. Januar 2026 mitteilen, stellen sich die Sana Kliniken im Bergischen Land strategisch auf die Anforderungen der nordrhein-westfälischen Krankenhausplanung ein. Im Mittelpunkt stehen dabei eine gezielte Spezialisierung der Standorte, der Ausbau etablierter medizinischer Schwerpunkte sowie die enge Verzahnung stationärer und ambulanter Versorgungsstrukturen.
Die Krankenhausplanung in Nordrhein-Westfalen definiert Leistungsgruppen neu und überprüft bestehende Versorgungsaufträge. Für die Sana Kliniken im Bergischen Land versteht die Klinikleitung diesen Strukturwandel ausdrücklich als Gestaltungsaufgabe. „Unser Anspruch bleibt unverändert: wir sichern mit starken Teams eine verlässliche, qualitativ hochwertige und wohnortnahe Versorgung“, erklärt Cluster-Geschäftsführerin Janine Bender. Entscheidend sei dabei die strategische Weiterentwicklung der drei Klinikstandorte sowie der Medizinischen Versorgungszentren.
Sana-Klinikum Remscheid: Spezialisierte Zentren und regionale Versorgungssicherung
Am Sana-Klinikum Remscheid steht unter anderem das neu gegründete Zentrum für Rückengesundheit und Wirbelsäulenchirurgie im Fokus. Unter der ärztlichen Leitung von Dr. Volkhart Rolf und Dr. Muhannad Awak werden dort moderne diagnostische und therapeutische Verfahren gebündelt. Ergänzend unterstreicht die Zertifizierung als regionales Traumazentrum die Bedeutung des Standorts für die Akut- und Notfallversorgung.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Kinder- und Jugendmedizin. Die Klinik wurde von der Deutschen Diabetes Gesellschaft als „Diabetes Exzellenzzentrum DDG“ ausgezeichnet und bestätigt damit ihre leitliniengerechte Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit Diabetes mellitus. Darüber hinaus engagiert sich das Haus als demenzsensibles Krankenhaus und setzt in Kooperation mit der Stadt Remscheid auf speziell geschulte Demenzlotsinnen, die betroffene Patientinnen und Patienten während des stationären Aufenthalts begleiten.
Sana Fabricius-Klinik Remscheid: Ausbau von Geriatrie und Endoprothetik
Die Sana Fabricius-Klinik richtet ihren Entwicklungskurs klar auf den weiteren Ausbau der Geriatrie sowie die Stärkung der Endoprothetik aus. Insbesondere bei Hüft- und Knieendoprothesen, einschließlich komplexer Wechseloperationen, positioniert sich der Standort als überregionales Kompetenzzentrum. Die enge Verzahnung mit der Geriatrie soll vor allem älteren und multimorbiden Patientinnen und Patienten eine durchgängige Versorgung von der Operation bis zur frührehabilitativen Weiterbehandlung ermöglichen.
Sana Krankenhaus Radevormwald: Fortführung der Knieendoprothetik gesichert
Auch das Sana Krankenhaus Radevormwald entwickelt seine medizinischen Schwerpunkte weiter. Neben dem Ausbau des Schilddrüsenzentrums und der Geriatrie ist insbesondere die Fortführung der Knieendoprothetik von Bedeutung. Nach einem positiven Beschluss des Verwaltungsgerichts Köln und der Anerkennung durch die Kostenträger darf diese Leistungsgruppe ab dem 1. Januar 2026 weiterhin angeboten werden. Ärztlicher Direktor Dr. Martin Ulatowski betont, dass damit die wohnortnahe Versorgung der Bevölkerung langfristig gesichert werde.




