MVZ Friedrichshafen: Erste Nachfolgelösung im Insolvenzverfahren
PLUTA-Partner Steffen Beck sichert Fortführung der Patientenversorgung und erzielt Einigung über Kassensitz
Im Insolvenzverfahren über das Vermögen der Medizinisches Versorgungszentrum GmbH am Klinikum Friedrichshafen hat Insolvenzverwalter Steffen Beck von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH eine erste Nachfolgelösung erzielt. Die Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Dr. med. Imke Hoheisel übernimmt den Kassensitz des MVZ und eröffnet zum 1. Januar 2026 eine eigene Praxis für Gynäkologie und Geburtshilfe im Stadtteil Friedrichshafen-Kluftern.
Damit bleibt die medizinische Versorgung der Patientinnen in der Region ohne Einschränkungen gewährleistet. Der Übernahmevertrag wurde bereits unterzeichnet und steht derzeit noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW). „Mit der erzielten Einigung haben wir ein erfreuliches Ergebnis für die Patientinnen und Patienten erzielt. Die ärztliche Versorgung vor Ort ist sichergestellt. Auch die Gläubiger profitieren. Wir arbeiten weiter daran, die verbleibenden Kassensitze in stabile Strukturen zu überführen“, erklärt Insolvenzverwalter Steffen Beck.
Das Amtsgericht Ravensburg hatte am 1. August 2025 die Insolvenzverfahren über die beiden Medizinischen Versorgungszentren des Medizin Campus Bodensee (MCB) eröffnet – das MVZ am Klinikum Friedrichshafen sowie die MVZ Tettnang GmbH. Die verbundenen Kliniken sind nicht Teil des Insolvenzverfahrens. Beck führt die MVZ gemeinsam mit Rechtsanwalt Florian Schiller fort.
Parallel dazu führen die PLUTA-Anwälte weitere Gespräche über die verbleibenden Kassensitze, um tragfähige Lösungen für alle betroffenen Fachrichtungen zu finden. Die Patientenversorgung in beiden MVZ läuft derweil regulär weiter.
Über PLUTA:
PLUTA hilft Unternehmen in rechtlich und wirtschaftlich herausfordernden Situationen. Wir unterstützen Unternehmen bei der Restrukturierung, bei Transaktionen sowie bei der Sanierung und Fortführung in Krisen oder Insolvenzsituationen. Bei Bedarf übernehmen PLUTA-Sanierungsexperten dabei auch Führungsfunktionen in Unternehmen. Seit Gründung 1982 ist PLUTA stetig gewachsen und beschäftigt heute rund 500 Mitarbeiter in Deutschland, Spanien und Italien. Mehr als 290 Kaufleute, Betriebswirte, Rechtsanwälte, Wirtschaftsjuristen, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer, Ökonomen, Bankfachwirte, Buchhalter, Ingenieure und Fachkräfte für Insolvenzverwaltung, darunter viele mit Mehrfachqualifikationen, sorgen für praktikable, wirtschaftlich sinnvolle Lösungen. PLUTA gehört zur Spitzengruppe der Restrukturierungsgesellschaften, was Rankings und Auszeichnungen von INDat, JUVE, The Legal 500, Who’s Who Legal, brandeins, Wirtschaftswoche und Focus belegen.




