Landshuter Kliniken fusionieren zum drittgrößten Klinikverbund Bayerns
Fünf Einrichtungen unter einem Dach – mehr Spezialisierung, gebündelte Ressourcen und sichere Versorgung in der Region
Landshut. Seit dem 1. Januar 2026 sind fünf Kliniken in Stadt und Landkreis Landshut offiziell zu einem gemeinsamen Verbund zusammengeschlossen. Damit entsteht nach Angaben der Beteiligten Bayerns drittgrößter Klinikverbund. Ziel der Fusion ist es, die medizinische Versorgung in der Region langfristig zu sichern, Ressourcen effizienter zu nutzen und Spezialisierungen innerhalb der Einrichtungen zu stärken.
Landshuts Oberbürgermeister Alexander Putz bezeichnet den Zusammenschluss als „einen der schönsten Momente“ seiner Amtszeit. Mit der Fusion sollen künftig Doppelstrukturen vermieden und fachliche Expertise gebündelt werden. Auch Landrat Peter Dreier (Freie Wähler) begrüßt den Schritt: „Das Landshuter Modell könnte bundesweit als Vorbild für die Krankenhauslandschaft dienen.“
Die fünf beteiligten Kliniken sind das Kinderklinikum St. Marien, das Klinikum Landshut sowie die LAKUMED-Kliniken Landshut-Achdorf, Vilsbiburg und Rottenburg. Ziel sei es, das bestehende Leistungsspektrum an allen Standorten zu erhalten und durch gebündelte Kräfte auch zusätzliche Leistungen anbieten zu können.
Die rund 5.000 Beschäftigten des Verbunds werden über Personalüberleitungsverträge übernommen.






