Krankenhaus Mainburg: Aktionsgruppe warnt vor Schließung im Zuge der Krankenhausreform
Schließungspläne gefährden wohnortnahe Versorgung für 42.700 Menschen in der Hallertau
Die Aktionsgruppe „Schluss mit Kliniksterben in Bayern“ protestiert gegen Pläne zur Schließung des Krankenhauses Mainburg, die im Rahmen des Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetzes umgesetzt werden könnten. Die Umwandlung in ein sektorenübergreifendes Versorgungszentrum würde rund 42.700 Einwohnerinnen und Einwohner der Hallertau von einer wohnortnahen Grundversorgung und stationären Notfallbehandlung ausschließen. Besonders bei akuten Erkrankungen und schweren Verletzungen könnte dies schwerwiegende Folgen haben.
Die Entscheidung der Gesundheitsregion 10 und die knappe Mehrheit im Landkreistag, die Schließung zu unterstützen, wird von der Aktionsgruppe scharf kritisiert. Sie fordern klare Lösungen, um auch in Zukunft eine schnelle klinische Versorgung in der Region sicherzustellen, was für die betroffene Bevölkerung lebensentscheidend sein könne.




