Universitätsklinikum Leipzig und Klinikum St. Georg bündeln Kräfte

Strategische Kooperation stärkt medizinische Versorgung und regionale Netzwerke in Leipzig und Nordwestsachsen

Das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) und das Klinikum St. Georg haben eine weitreichende Kooperationsvereinbarung geschlossen, um die medizinische Versorgung in Leipzig und der Region langfristig zu stärken. Ziel ist es, Synergien zu schaffen, die Versorgung zu optimieren und beide Häuser zukunftsfest für die anstehenden Veränderungen im Gesundheitswesen aufzustellen. Gemeinsam versorgen die beiden Krankenhäuser mehr als 60 Prozent aller stationären Patient:innen in Leipzig und bilden damit das Rückgrat der stationären Versorgung der Stadt. Mit der nun geschlossenen Rahmenvereinbarung wird eine langfristige, gleichberechtigte und strategische Partnerschaft etabliert, die bestehende Kooperationen ausbaut und neue Impulse setzt.

„Als großer und renommierter universitärer Maximalversorger sehen wir in der engeren Partnerschaft die Chance, Synergien zu nutzen – gerade mit Blick auf die anstehende Reform der Krankenhauslandschaft“, betont Prof. Christoph Josten, Medizinischer Vorstand und Sprecher des Vorstands des UKL. Auch Prof. Michael Geißler, Medizinischer Geschäftsführer des Klinikums St. Georg, unterstreicht den Wert der Zusammenarbeit: „Als einer der größten kommunalen Versorger bringen wir breite medizinische Kompetenz und ein starkes Netzwerk in die Kooperation ein. Unser gemeinsames Ziel ist es, die Gesundheitsversorgung in Leipzig und der Region nachhaltig zu stärken.“

Kooperation über Fach- und Strukturgrenzen hinweg

Die Vereinbarung umfasst zahlreiche Themenfelder – darunter Digitalisierung und IT, gemeinsame Notfallversorgung, Onkologie, Neurologie, Neonatologie und Pathologie. Zudem sollen internationale Fachkräfte gemeinsam gewonnen und weitergebildet werden. Auch Nachhaltigkeitsstrategien und die Einbindung in Studien des Universitären Krebszentrums Leipzig (UCCL) sind Teil der Kooperation. Zukünftig wollen beide Partner bei strategischen Projekten, Investitionen und Netzwerkbeteiligungen vorrangig miteinander zusammenarbeiten – insbesondere bei Versorgungsfragen in Leipzig und Nordwestsachsen.