9-Millionen-Förderung für Radiologie-Umbau am Klinikum Mutterhaus
Land Rheinland-Pfalz stärkt Diagnostik und Therapie in der regionalen Maximalversorgung
Das Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen in Trier erhält vom Land Rheinland-Pfalz einen Förderbescheid in Höhe von knapp 9 Millionen Euro. Die Mittel fließen in die umfassende Umstrukturierung und Erweiterung der Radiologie und sollen die diagnostischen und interventionellen Kapazitäten des Maximalversorgers auf den neuesten Stand bringen. Die Übergabe des Förderbescheids erfolgte am 10. November 2025 in Mainz durch Gesundheitsminister Clemens Hoch im Beisein der Klinikgeschäftsführung.
Minister Hoch würdigte die Bedeutung des Projekts für die Versorgung in der Region und betonte: „14 Fachrichtungen mit mehr als eintausend Planbetten und vier Tageskliniken hält das Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen vor. Zudem verfügt es über ein Onkologisches Zentrum. (…) Ein Beispiel hierfür ist die Förderung in Höhe von rund 9 Mio. Euro für die Erweiterung der Radiologie nach neuesten Standards.“ Die Modernisierung sei ein zentraler Baustein, um langfristig Versorgungsqualität zu sichern und Fachkräfte anzuziehen.
Die Radiologie ist ein interdisziplinärer Kernbereich des Klinikums und unterstützt nahezu alle Fachrichtungen, darunter Onkologie, Notfallmedizin, Gefäßchirurgie und Orthopädie. Mit modernsten diagnostischen Verfahren – von CT und MRT bis hin zur Angiographie – spielt sie eine zentrale Rolle in der Patientenversorgung. Durch die geplante Umstrukturierung werden künftig optimale räumliche und technische Voraussetzungen geschaffen, um das umfassende Leistungsspektrum auch langfristig auf höchstem Niveau anbieten zu können.
Dr. med. Christian Sprenger, Geschäftsführer des Klinikums, spricht von einem wichtigen Impuls für die Region: „Wir sind dem Ministerium und Minister Hoch außerordentlich dankbar für diese wichtige finanzielle Unterstützung. Die Zusage von knapp 9 Millionen Euro ist ein starkes Signal für den Gesundheitsstandort Trier und für ganz Rheinland-Pfalz.“ Die Modernisierung der Radiologie sei entscheidend, um Spitzenmedizin in Diagnostik und interventioneller Therapie in den kommenden Jahrzehnten sicherzustellen.




