Klinikum Dortmund testet Bodycams in Notaufnahmen zum Schutz des Personals
Pilotprojekt reagiert auf zunehmende Gewalt gegen medizinisches Personal in der Notfallversorgung
Das Klinikum Dortmund hat ein Pilotprojekt gestartet, bei dem Mitarbeitende in den Notaufnahmen Bodycams tragen. Ziel der Maßnahme ist es, das medizinische Personal vor zunehmenden gewalttätigen Übergriffen durch Patienten und Besucher zu schützen. Das Projekt läuft seit Mitte Januar 2026 und umfasst die Notaufnahmen der Klinikstandorte Mitte, Nord sowie der Kinderklinik.
Krankenhäuser reagieren zunehmend mit organisatorischen und technischen Maßnahmen, um ihre Beschäftigten zu schützen. Neben verstärkten Sicherheitsdiensten und baulichen Anpassungen werden in einigen Einrichtungen auch Schulungen zur Deeskalation oder technische Hilfsmittel wie Alarmknöpfe eingesetzt. Der Einsatz von Bodycams stellt dabei einen vergleichsweise neuen Ansatz im Krankenhausumfeld dar.




