Widerstand gegen Klinikschließung in Kamenz wächst

Kommunalpolitiker fordern Aufklärung zur Aufgabe der Geburtshilfe

Nach Berichten der Sächsische Zeitung nimmt die Kritik an der geplanten Schließung der Geburtshilfe am Krankenhaus Kamenz weiter zu. Stadt- und Kreisräte haben Anfang Mai 2026 eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht und fordern Antworten von Klinikleitung und Politik.

Die Schließung der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe zum 31. Mai 2026 gilt nach Aussage der Geschäftsführerin Jana Uhlig als beschlossen. Diese Festlegung stößt in der Region jedoch auf zunehmenden Widerstand. Bereits am 1. Mai demonstrierten laut Bericht rund 600 Menschen auf dem Marktplatz in Kamenz gegen das Vorhaben.

Nun haben sich mehrere kommunale Mandatsträger mit einem gemeinsamen Positionspapier zu Wort gemeldet. Zu den Unterzeichnern zählen Vertreter verschiedener politischer Gruppierungen aus Stadt- und Kreistag, darunter Alex Theile, Cordula Gneuß und Roland Dantz. Sie kritisieren insbesondere eine aus ihrer Sicht unzureichende Transparenz im Entscheidungsprozess.

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