kbo-Donau-Altmühl-Kliniken übernehmen psychiatrische Versorgung in der Region Ingolstadt
Neuer Verbund stärkt stationäre, tagesklinische und ambulante Angebote – weiterer Ausbau bereits geplant
Zum 1. Januar 2026 ist die psychiatrische und psychosomatische Versorgung der Region Ingolstadt auf die kbo – Kliniken des Bezirks Oberbayern übergegangen. Grundlage dafür war die bereits Anfang 2025 gegründete „kbo-Donau-Altmühl-Kliniken gGmbH“ (kbo-DAK). Mit dem Übergang beginnt für die regionale Versorgung eine neue organisatorische Phase.
Zum neuen Klinikverbund gehören nun sowohl das am Klinikum Ingolstadt angesiedelte Zentrum für psychische Gesundheit mit 325 Betten als auch die Tageskliniken in Ingolstadt und Eichstätt. Ergänzt wird das Angebot durch zahlreiche ambulante Leistungen. Zugleich ist – mit Blick auf eine langfristige Stärkung der Versorgung – ein weiterer Ausbau im nördlichen Oberbayern in Planung.
Derzeit entsteht auf dem Campus des Klinikums Ingolstadt der Neubau des Zentrums für psychische Gesundheit, dessen Fertigstellung bis voraussichtlich 2031 vorgesehen ist. Träger des Großprojekts ist der Bezirk Oberbayern, der auch die Baukosten trägt – „mit Unterstützung des Freistaats Bayern, der die Hälfte der Kosten übernimmt“. Die neue Einrichtung soll künftig eine zentrale Rolle in der Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen einnehmen und innovative Versorgungskonzepte ermöglichen.
Zur Sicherung der strukturellen Kontinuität ist auch das bisherige Leitungsteam zum Stichtag an die kbo-Donau-Altmühl-Kliniken gewechselt. Prof. Dr. Thomas Pollmächer wurde zum Ärztlichen Direktor bestellt, Oliver Vogg übernimmt die Funktion des Pflegedirektors. Die Geschäftsführung liegt bei Nikolaus Schrenk, der bereits seit vielen Jahren Führungsaufgaben innerhalb des kbo-Verbundes wahrnimmt.






