Höchste Qualität bestätigt: Labor des Klinikums Dessau erfolgreich akkreditiert
DAkkS-Reakkreditierung stärkt Klinikum Dessau und Laborqualität nach ISO-Standards
Das Institut für Klinische Chemie und Laboratoriumsdiagnostik des Städtischen Klinikums Dessau hat erneut die Akkreditierung der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) erfolgreich bestanden. Wie das Klinikum mitteilt, bestätigt dies die Einhaltung der Normen DIN EN ISO 15189 und DIN EN ISO/IEC 17025. Die Reakkreditierung unterstreicht die hohe diagnostische Qualität und Relevanz für die medizinische Versorgung im Krankenhausbetrieb.
Das Institut für Klinische Chemie und Laboratoriumsdiagnostik des Städtischen Klinikums Dessau hat seine DAkkS-Akkreditierung erfolgreich erneuert und damit die Einhaltung international anerkannter Qualitäts- und Sicherheitsstandards in der Labordiagnostik bestätigt. Grundlage der Bewertung sind insbesondere die Normen DIN EN ISO 15189 für medizinische Laboratorien sowie DIN EN ISO/IEC 17025 für das Trinkwasserlabor. Die Reakkreditierung gilt als zentraler Nachweis für die fachliche und organisatorische Leistungsfähigkeit eines klinischen Labors im Krankenhausumfeld.
Die erneute Akkreditierung hat unmittelbare Bedeutung für die medizinische Versorgung im Klinikum Dessau. Laboranalysen bilden einen wesentlichen Bestandteil diagnostischer und therapeutischer Entscheidungsprozesse in nahezu allen Fachbereichen des Krankenhauses. Dazu zählen Notfallmedizin, Onkologie, Infektionsdiagnostik sowie die Verlaufskontrolle komplexer Therapien. Die Einhaltung streng definierter Prozess- und Qualitätsstandards stellt sicher, dass Laborergebnisse reproduzierbar, nachvollziehbar und medizinisch belastbar sind.
Das Audit der Deutschen Akkreditierungsstelle bestätigte die Konformität der Abläufe und empfahl die Weiterführung der Akkreditierung ohne Einschränkungen. Für das Klinikum ist dies nicht nur eine formale Bestätigung, sondern Ausdruck einer etablierten Qualitätskultur innerhalb des Laborbetriebs.
Erweiterung des Leistungsspektrums erfolgreich integriert
Besonders hervorgehoben wurde im Rahmen der Bewertung auch die organisatorische Weiterentwicklung des Instituts. In den vergangenen Monaten wurden neue diagnostische Bereiche in die bestehenden akkreditierten Strukturen integriert. Dazu zählen unter anderem das Hautlabor seit November 2025 sowie das Hormonlabor seit Februar 2026. Die erfolgreiche Einbindung dieser Bereiche zeigt die Fähigkeit des Labors, sein Leistungsspektrum kontinuierlich zu erweitern, ohne die bestehenden Qualitätsanforderungen zu beeinträchtigen.
Die Integration neuer Untersuchungsverfahren in ein akkreditiertes System gilt im Krankenhausmanagement als anspruchsvoll, da sämtliche Prozesse vollständig validiert und dokumentiert werden müssen. Die erfolgreiche Umsetzung stärkt damit auch die strategische Position des Klinikums im Wettbewerb um medizinische Versorgungsqualität.




