Ameos strebt vollständige Übernahme der Kliniken in Ostholstein an

Kreis soll verbleibende Anteile verkaufen – Kritik an möglichem Verlust kommunalen Einflusses

Der Schweizer Krankenhausbetreiber Ameos will die verbliebenen Anteile des Kreises Ostholstein an den regionalen Klinikstandorten übernehmen.

Nach Informationen des Norddeutschen Rundfunks (NDR) hat das Unternehmen angekündigt, auch die noch beim Kreis gehaltenen 5,2 Prozent der Gesellschaftsanteile erwerben zu wollen. Damit könnte die vollständige Privatisierung der Klinikstandorte in Eutin, Oldenburg, Middelburg und auf Fehmarn abgeschlossen werden. Eine endgültige Entscheidung steht jedoch noch aus.

Grundlage der geplanten Transaktion ist ein bereits im Jahr 2003 geschlossener Privatisierungsvertrag. Im Zuge der damaligen Veräußerung kommunaler Krankenhausanteile wurde den Betreibern ein vertraglich abgesichertes Recht eingeräumt, die verbliebenen Kreisanteile zu einem späteren Zeitpunkt zu erwerben.

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