Strukturwandel in Ostholstein: Ameos-Klinikschließungen fordern Transparenz

Zwei Standorte stehen vor dem Aus – Forderung nach umfassender Aufklärung für Patienten und Personal

Die Krankenhauslandschaft im Kreis Ostholstein steht vor einem tiefgreifenden Umbruch. Wie die Lübecker Nachrichten (LN) berichten, werden im Zuge der bundesweiten Krankenhausreform bis zum Jahr 2027 zwei Klinikstandorte des Ameos-Konzerns geschlossen. Ameos wird die Krankenhäuser auf Fehmarn sowie in Middelburg (Kreis Ostholstein) schließen. Der Klinikbetrieb soll nur noch bis Ende dieses Jahres fortgeführt werden. Das teilte Landrat Timo Gaarz (CDU) mit, der nach eigenen Angaben am Donnerstag von der Krankenhausdirektorin Lena Radtke über die Entscheidung informiert wurde.. Während Bund und Land mit dieser Maßnahme eine Steigerung der Versorgungsqualität sowie eine finanzielle Stabilisierung der verbleibenden Häuser anstreben, löst die Nachricht bei der regionalen Bevölkerung und den Beschäftigten tiefe Verunsicherung aus.

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