TK zu MEDI:CUS: Digitalisierung sektoren- und länderübergreifend denken

TK begrüßt Pilotphase der Gesundheitscloud

Die Techniker Krankenkasse (TK) unterstützt den Übergang der Gesundheitscloud MEDI:CUS in die Pilotierungsphase. Die Plattform soll in 17 klinischen Einrichtungen in Baden-Württemberg eingesetzt werden. Nadia Mussa, Leiterin der TK-Landesvertretung Baden-Württemberg, bezeichnete MEDI:CUS als „wegweisendes Vorhaben“ mit dem Potenzial, die Gesundheitseinrichtungen im Land grundlegend voranzubringen.

Aus Sicht der TK sollte die Landesregierung die Plattform konsequent weiterentwickeln und sektorenübergreifend ausrichten. Digitale Lösungen dürften nicht auf einzelne Versorgungsbereiche beschränkt bleiben, sondern müssten allen Gesundheitssektoren offenstehen.

„Die Landesregierung sollte die Plattform so weiterentwickeln, dass für alle Gesundheitssektoren digitale Lösungen angeboten werden“, so Mussa.

Perspektivisch über Landesgrenzen hinaus

Darüber hinaus spricht sich die TK für eine perspektivische Öffnung über Baden-Württemberg hinaus aus. Eine länderübergreifende Nutzung könne Synergien schaffen und die Interoperabilität stärken. „Digitalisierung darf weder an Sektoren- noch an Ländergrenzen Halt machen“, betonte Mussa.

Mit dieser Position unterstreicht die TK die Bedeutung interoperabler, skalierbarer Infrastrukturen für eine nachhaltige Digitalisierung des Gesundheitswesens.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert