Telekom startet TI-Connect: Neuer Zugang zur Telematikinfrastruktur für Kliniken und Praxen

TI-Connect ersetzt Konnektoren vor Ort und vereinfacht die Anbindung für alle Gesundheitsdienstleister

Die Deutsche Telekom hat mit TI-Connect einen neuen Zugang zur Telematikinfrastruktur (TI) vorgestellt, der Arztpraxen, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Apotheken die digitale Vernetzung erheblich erleichtert. Wie das Unternehmen mitteilt, entfällt bei TI-Connect der bisher notwendige Konnektor vor Ort. Stattdessen verbinden sich Einrichtungen über einen sicheren VPN-Zugang direkt mit dem zentralen TI-Gateway im Rechenzentrum, das Hochgeschwindigkeitskonnektoren bereitstellt und kontinuierlich aktualisiert wird.

Die Lösung ermöglicht es Gesundheitsdienstleistern, administrative und technische Aufgaben zu reduzieren. Updates, Upgrades und Konfigurationsarbeiten erfolgen automatisch im Rechenzentrum, ohne Eingriffe vor Ort. „TI Connect ermöglicht es Gesundheitsakteuren, sich auf ihre Patientinnen und Patienten zu konzentrieren statt auf Updates und Gerätewartung“, erläutert Gottfried Ludewig, Leiter Public Sector und Health bei der Deutschen Telekom. Das Angebot soll besonders kleinen Einrichtungen den Einstieg in die TI erleichtern, während größere Häuser die Möglichkeit haben, die Anbindung selbst vorzunehmen.

TI-Connect richtet sich an ein breites Spektrum von Einrichtungen: Haus- und Facharztpraxen, Zahnärzte, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Apotheken sowie künftig auch Heil- und Hilfsmittelerbringer, Hebammen, Sanitätshäuser, Labore und öffentliche Gesundheitseinrichtungen. Mit der optionalen Mobile Office-Funktion können Nutzer auch unterwegs oder von zuhause aus sicher auf die TI zugreifen, was insbesondere für Bereitschaften oder administrative Tätigkeiten von Vorteil ist.

Die Telekom bietet alle notwendigen Komponenten aus einer Hand – vom TI-Anschluss über KIM-Kommunikation bis hin zu Karten und Kartenlesegeräten. Dies vereinfacht Förderanträge, reduziert Schnittstellen und minimiert Abstimmungsaufwand. Laut Telekom legt TI-Connect zudem den Grundstein für den Übergang zur TI 2.0, deren Einführung 2026 begonnen hat. Durch zentrale Hochverfügbarkeit und kontinuierliche Weiterentwicklung sollen Einrichtungen heute und künftig zuverlässig an die digitale Gesundheitswelt angebunden bleiben.

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