Tag der Künstlichen Intelligenz stärkt Gesundheitsforschung in Rostock

Universitätsmedizin präsentiert DigitalHealthCampus als Innovationsprojekt für KI in der Medizin

KI im GesundheitswesenAn der Universitätsmedizin Rostock haben Expertinnen und Experten aus Medizin, Informatik und Wissenschaft beim „Tag der Künstlichen Intelligenz“ aktuelle Entwicklungen im Bereich der medizinischen KI vorgestellt. Wie die Universitätsmedizin mitteilt, stand insbesondere der DigitalHealthCampus als zentrales Innovationsprojekt für die Vernetzung von Forschung, klinischer Versorgung und Technologieentwicklung im Fokus der Veranstaltung.

Gemeinsam mit der Universität Rostock veranstaltete die Universitätsmedizin Rostock am 2. Juli 2026 den „Tag der Künstlichen Intelligenz“. Ziel der Veranstaltung war es, aktuelle Forschungsarbeiten, technologische Entwicklungen und klinische Anwendungsfelder der Künstlichen Intelligenz einem interdisziplinären Fachpublikum vorzustellen und den Austausch zwischen Medizin, Informatik und Wissenschaft zu fördern.

Im Mittelpunkt standen Vorträge zu KI-gestützter medizinischer Bildgebung, Methoden der künstlichen Intelligenz sowie deren Einsatz in der klinischen Versorgung. Darüber hinaus diskutierten die Teilnehmenden über aktuelle Forschungsprojekte und zukünftige Einsatzmöglichkeiten digitaler Technologien im Gesundheitswesen.

Einen besonderen Schwerpunkt bildete die Vorstellung des DigitalHealthCampus. Das Projekt wird gemeinsam von der Universitätsmedizin Rostock, der Universität Rostock sowie dem Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD entwickelt. Ziel ist es, Forschung, klinische Versorgung und technologische Innovation enger miteinander zu verknüpfen und neue digitale Lösungen schneller in die medizinische Praxis zu überführen.

Nach Angaben der Universitätsmedizin soll der Campus als wissenschaftlicher Leuchtturm für digitale Gesundheitstechnologien dienen und die Entwicklung KI-basierter Anwendungen langfristig fördern. Im Fokus stehen dabei sowohl neue Forschungsansätze als auch deren praktische Implementierung in diagnostische und therapeutische Prozesse.

Neben technischen Innovationen widmete sich die Veranstaltung auch den ethischen Fragestellungen beim Einsatz Künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen. Diskutiert wurden unter anderem Anforderungen an Transparenz, verantwortungsvollen KI-Einsatz sowie die Zusammenarbeit unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen.

Der Dekan und Wissenschaftliche Vorstand der Universitätsmedizin Rostock, Prof. Dr. Bernd J. Krause, bezeichnete den DigitalHealthCampus als wissenschaftlichen Leuchtturm, der Forschung, klinische Anwendung und technologische Entwicklung im Bereich der Künstlichen Intelligenz zusammenführen solle. Prof. Dr. Oliver Staadt, Dekan der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik der Universität Rostock, hob die Bedeutung des interdisziplinären Austauschs hervor, um das Potenzial Künstlicher Intelligenz verantwortungsvoll und nachhaltig für die Medizin nutzbar zu machen.

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