Fortschritte nach Cyberangriff auf Johannesstift Diakonie

Notfallversorgung stabil – IT-Systeme werden schrittweise wiederhergestellt

Nach dem Cyberangriff auf die Johannesstift Diakonie am 13. Oktober 2024 konnte der Betrieb in den betroffenen Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und anderen sozialen Diensten dank Notfallkonzepten stabil gehalten werden. Untersuchungen und Notfallversorgungen liefen weiter, da medizinische Daten direkt an den Geräten verfügbar waren. Übergangslösungen, wie die Dokumentation auf Papier und der Einsatz von Excel in der Materialwirtschaft, sicherten den Betrieb.

Ab dieser Woche stehen die Klinischen Informationssysteme wieder zur Verfügung, ohne dass Daten verloren gingen. Auch die Server-Infrastruktur wird fortlaufend wiederhergestellt. Das Landeskriminalamt (LKA) ermittelt weiterhin, und eine forensische Untersuchung des Vorfalls ist im Gange.