Ameos: Nach Cyberangriff keine Hinweise auf Datenabfluss
Abschlussbericht sorgt für Entwarnung – Experten kritisieren jedoch lange Aufarbeitung und Kommunikation
Nach einem Cyberangriff auf die deutsche Ameos-Gruppe liegt nun ein Abschlussbericht vor, der keinen nachweisbaren Abfluss personenbezogener Daten bestätigt. Gleichzeitig äußern IT- und Kommunikationsexperten Kritik am Umgang des Klinikbetreibers mit dem Vorfall, insbesondere an der langen Dauer der Aufarbeitung und teils widersprüchlichen öffentlichen Aussagen.
Wie der MDR unter Berufung auf den Abschlussbericht und Unternehmensangaben berichtet, konnte im Rahmen der Untersuchungen kein Datenabfluss festgestellt werden. Der Klinikträger betont, dass durch „schnelles und radikales Handeln“ ein Zugriff auf zentrale IT-Systeme verhindert worden sei. Klinische Informationssysteme sowie Personalverwaltungssysteme seien demnach nicht betroffen gewesen.
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Vom Cyberangriff waren laut Bericht elf Standorte der Ameos-Gruppe in Sachsen-Anhalt betroffen. Der Konzern betreibt bundesweit mehr als 100 Einrichtungen und zählt zu den größeren privaten Klinikträgern in Deutschland. Infolge des Angriffs waren IT-Systeme zeitweise heruntergefahren, Notfallprozesse eingeschränkt und Operationen verschoben worden.




