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Wirtschaftliche Lage der Krankenhäuser weiter problematisch

Eine aktuelle Kurzbefragung der Mitgliedskrankenhäuser zur Erlös- und Belegungssituation zeigt, dass wirtschaftliche Probleme im ersten Quartal 2021 fortbestehen.

In die Auswertung flossen 78% der Planbetten ein.

Da das erste Quartal 2021 mit dem ersten Quartal 2020 verglichen wurde, ist bei der Bewertung der Ergebnisse zu berücksichtigen, dass die zweite Märzhälfte 2020 bereits durch pandemiebedingte Freilenkung von Betten geprägt war, so dass die Referenzgröße erstes Quartal 2020 bereits gegenüber einem Normalbetrieb um ca. 10 % zu niedrig ist.

Die Ergebnisse lassen den Rückschluss zu, dass alle Krankenhäuser weiterhin unter erheblichen wirtschaftlichen Problemen leiden. Die Krankenhäuser wurden in zwei Gruppen ausgewertet: Krankenhäuser, die berechtigt für den Erhalt von Ausgleichszahlungen waren – in der Regel Krankenhäuser mit Teilnahme an der Notfallversorgung – und Krankenhäuser ohne Berechtigung für Ausgleichszahlungen – überwiegend elektiv arbeitende Krankenhäuser.

Die für Ausgleichszahlungen berechtigten Krankenhäuser, verzeichneten in Hamburg im ersten Quartal 2021 durchschnittlich Erlösrückgänge von 12 % und einen Belegungsrückgang von 15 % gegenüber dem ersten Quartal 2020. Zu berücksichtigen ist bei der Interpretation die oben erläuterte, durch die Pandemie erzeugte Belegungslücke in der zweiten Märzhälfte 2020.

Die Ausgleichszahlungen kompensierten nur 81 % der Erlösverluste für fehlende Krankenhausbehandlungen bei den hierfür berechtigten Krankenhäusern. […]

Pressemitteilung: Hamburgische Krankenhausgesellschaft e.V.

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