DKG fordert höhere Zuzahlung bei stationärer Behandlung und Notaufnahmegebühren

Gaß schlägt Verdopplung der Patienten-Zuzahlung vor – 800 Millionen Euro Mehreinnahmen für Krankenkassen möglich

Laut einem Bericht von Deutschlandfunk schlägt die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) vor, die tägliche Eigenbeteiligung für Patienten mit stationärer Behandlung von derzeit 10 auf 20 Euro zu erhöhen. Vorstandsvorsitzender Gerald Gaß argumentierte, dass dies den Krankenkassen Mehreinnahmen von rund 800 Millionen Euro pro Jahr bringen würde.

Darüber hinaus bekräftigte Gaß die Forderung nach einer Gebühr für Patienten, die ohne vorherige Beratung eine Notaufnahme aufsuchen. Ziel sei es, Bagatellfälle in den Notaufnahmen zu reduzieren und die Ressourcen der Kliniken effizienter einzusetzen.

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