Krankenhaus trägt Kosten für Dolmetscher

S 46 KR 1744/16 |  Hamburg, Urteil vom 09.10.
Gebärdensprachdolmetscherkosten im Sinne des § 2 KHEntgG  sind vom zu tragen, weil sie bereits über das pauschalierende - abgegolten sind. wird somit zu einer einheitlichen und umfassenden Gesamtleistung verpflichtet. Danach gehören zu den allgemeinen – abrechnungsfähigen – Leistungen des Krankenhauses auch die von ihm veranlassten Leistungen Dritter, die im Verhältnis zu der vom Krankenhaus zu erbringenden Hauptbehandlungsleistung, wie im vorliegenden Fall, ergänzende oder unterstützende Funktion haben . Diese sind somit nur zwischen Krankenkasse und Krankenhaus abzurechnen. […] Eine Notwendigkeit des Einsatzes von Gebärdensprachdolmetschern im Rahmen der stationären Behandlung folgt darüber hinaus aus dem . Diese Annahme deckt sich auch damit, dass für die Behandlung des Versicherten durch die Beklagte die u. U. Nebendiagnose Taubstummheit (H91.3) kodiert werden kann, wenn dadurch (also durch die Taubstummheit) ein irgendwie gearteter vergütungsrelevanter Mehraufwand entsteht.

Quelle: Sozialgerichtsbarkeit

Das könnte Dich auch interessieren …