Neues Versorgungskonzept für chronische Schmerzpatienten

BARMER, TK und Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. starten bundesweite Qualitätsverträge zur stationären Schmerztherapie

Mit einem bundesweit einzigartigen Versorgungsvertrag verbessern BARMER und Techniker Krankenkasse gemeinsam mit der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. die stationäre Behandlung chronisch Schmerzkranker. Die neuen Qualitätsverträge zur interdisziplinären multimodalen Schmerztherapie (IMST) setzen auf intensivere, besser koordinierte Leistungen und ein erweitertes Qualitätsmanagement. Aktuell nehmen elf Kliniken teil – perspektivisch sollen es bis zu 20 werden.

Rund 23 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter chronischen Schmerzen – davon 2,2 Millionen mit schwerwiegenden psychischen und funktionellen Beeinträchtigungen. Die neue Vertragsstruktur nach § 110a SGB V soll die Versorgungslücke schließen, die trotz bestehender Regelversorgung (OPS 8-918 bzw. 8-91c) vielfach besteht.