Deutscher Pflegeverband trauert um Martina Röder
Langjährige Vorsitzende und Wegbereiterin der professionellen Pflege verstorben

Der Deutsche Pflegeverband nimmt Abschied von Martina Röder.
Foto: Deutscher Pflegeverband e.V.
Der Deutsche Pflegeverband (DPV) nimmt Abschied von Martina Röder. Die langjährige Vorsitzende, Geschäftsführerin und Vorstandsmitglied des Verbandes ist am 11. Juli 2026 nach schwerer Krankheit verstorben. Mit ihrem Tod verliert die Pflege eine engagierte Vertreterin, die die Arbeit des Verbandes über viele Jahre maßgeblich geprägt hat.
Martina Röder war in verschiedenen Funktionen für den Deutschen Pflegeverband tätig und gestaltete dessen Entwicklung entscheidend mit. Als langjährige Vorsitzende, Geschäftsführerin und Vorstandsmitglied setzte sie sich mit großem persönlichem Engagement für die Interessen professionell Pflegender ein. Darüber hinaus vertrat sie den Verband über viele Jahre in der Ratsversammlung des Deutschen Pflegerates.
Engagement für die Interessen der Pflege
Der Deutsche Pflegeverband würdigt insbesondere ihre fachliche Kompetenz, ihre Weitsicht und ihre Fähigkeit, Menschen zusammenzubringen. Martina Röder habe Veränderungen angestoßen und sich stets für eine stärkere berufspolitische Positionierung der Pflege eingesetzt.
Dabei habe sie nicht nur als Funktionsträgerin gewirkt, sondern auch als geschätzte Kollegin und Ratgeberin. Ihr offenes Ohr, ihre menschliche Zugewandtheit und ihre Fähigkeit, auch in schwierigen Situationen Orientierung zu geben, hätten viele Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter geprägt.
Ein zentraler Schwerpunkt ihres Wirkens war die Weiterentwicklung der Pflegeberufe sowie die Verbesserung der Rahmenbedingungen für Pflegefachpersonen. Ihr Engagement war dabei stets mit dem Ziel verbunden, die Qualität der Versorgung nachhaltig zu stärken und die Bedeutung professioneller Pflege stärker in Politik und Gesellschaft zu verankern.
Prägende Persönlichkeit der Pflegepolitik
Auch über die Grenzen des Deutschen Pflegeverbandes hinaus genoss Martina Röder hohes Ansehen. Durch ihre langjährige berufspolitische Arbeit trug sie dazu bei, die Interessen der Pflege in gesundheitspolitischen Diskussionen sichtbar zu machen.
Der DPV betont, dass ihr Wirken im Verband und in der Pflegepolitik fortbestehen werde. Ihre Überzeugungen und ihr Einsatz für eine starke professionelle Pflege sollen als Auftrag für die weitere Arbeit verstanden werden.
Der Vorstand und die Mitarbeitenden des Deutschen Pflegeverbandes sprechen der Familie, den Angehörigen und allen Menschen, die Martina Röder nahestanden, ihr tiefes Mitgefühl aus.




