HIV-Behandlungen in Sachsen-Anhalt 2024: Weniger Krankenhausfälle als vor zehn Jahren
Im Jahr 2024 wurden in Sachsen-Anhalt insgesamt 15 Personen aufgrund einer HIV-Erkrankung (ICD-10 B20–B24) vollstationär in einem Krankenhaus behandelt – 3 Patientinnen und 12 Patienten.
Wie das Statistische Landesamt anlässlich des Weltaidstages am 1. Dezember mitteilt, war die Verweildauer bei Frauen mit 3,0 Tagen deutlich kürzer als bei Männern, die im Mittel 17,3 Tage im Krankenhaus bleiben mussten. Am längsten lagen Patienten der Altersgruppe 45 bis unter 50 Jahre stationär, mit 32,3 Tagen. Bis auf zwei Patienten waren alle unter 50 Jahre alt. Die jüngsten behandelten Personen waren männlich, im Alter von 30 bis unter 35 Jahren, während alle Patientinnen in der Altersgruppe 45 bis unter 50 Jahre lagen.
Im Vergleich zum Vorjahr gab es einen Behandlungsfall mehr. Langfristig ist die Zahl der Krankenhausbehandlungen in Sachsen-Anhalt jedoch deutlich gesunken: 2014 wurden noch 27 Personen behandelt, deutschlandweit waren es 2024 insgesamt 698 Personen im Vergleich zu 1 203 im Jahr 2014 – ein Rückgang von fast der Hälfte.
Auch die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit HIV ist rückläufig: 2024 wurden vier Menschen in Sachsen-Anhalt als an einer HIV-Erkrankung verstorben gemeldet, 2014 waren es noch acht.







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