Geburtenzahl in Hamburg steigt im ersten Halbjahr 2026 wieder

11.103 Kinder geboren – große Geburtskliniken verzeichnen weiterhin die höchsten Fallzahlen

In Hamburg sind im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 11.103 Kinder in Krankenhäusern und Geburtshäusern zur Welt gekommen. Wie die Hamburger Sozialbehörde mitteilt, liegt die Zahl damit um 409 Geburten über dem Vorjahreszeitraum. Der zuletzt rückläufige Trend bei den Geburtenzahlen konnte damit erstmals wieder gestoppt werden.

Die meisten Geburten verzeichneten erneut die großen Geburtskliniken der Hansestadt. Spitzenreiter war das Katholisches Marienkrankenhaus Hamburg mit 1.609 Geburten im ersten Halbjahr 2026. Dahinter folgten das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf mit 1.558 Geburten, das Albertinen Krankenhaus mit 1.520 Geburten sowie die Asklepios Klinik Barmbek mit 1.478 Geburten.

Auch die Asklepios Klinik Altona zählt mit 1.297 Geburten weiterhin zu den größten Geburtsstandorten Hamburgs. Insgesamt entfielen 10.972 Geburten auf die Hamburger Krankenhäuser. Damit lagen die Kliniken deutlich über dem Wert des ersten Halbjahres 2025 mit 10.560 Geburten.

Die Entwicklung zeigt jedoch unterschiedliche Dynamiken zwischen den einzelnen Standorten. Während einige Kliniken ihre Geburtenzahlen steigern konnten, verzeichneten andere Häuser Rückgänge. So erhöhte beispielsweise das Albertinen Krankenhaus seine Geburtenzahl gegenüber dem Vorjahr um 165 Fälle. Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf steigerte sich um 122 Geburten. Auch das Katholische Marienkrankenhaus konnte seine Zahlen weiter ausbauen.

Neben den Krankenhäusern spielen auch Geburtshäuser weiterhin eine Rolle in der Hamburger Geburtshilfe. Im ersten Halbjahr 2026 wurden dort 131 Kinder geboren. Der Anteil liegt damit bei etwas mehr als einem Prozent aller Geburten in Hamburg. Das Geburtshaus Hamburg meldete 68 Geburten. Weitere Geburten entfielen auf das Haus für Geburt und Gesundheit sowie die Elbhebammen.

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