Aktualisierte S2k-Leitlinie: Fachärztliche Diagnostik und Therapie der COPD
Überarbeitung 2026 ergänzt Nationale Versorgungs-Leitlinie COPD und fokussiert fachärztliche Versorgung
Die S2k-Leitlinie „Fachärztliche Diagnostik und Therapie der COPD“ wurde vollständig überarbeitet. Die Leitlinie aus dem Jahr 2018 wurde auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse und klinisch relevanter Entwicklungen aktualisiert, um die pneumologisch-fachärztliche Versorgung erwachsener Patientinnen und Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) aller Schweregrade zu optimieren.
Die aktualisierte Fassung richtet sich primär an Fachärztinnen und Fachärzte mit pneumologischem Schwerpunkt sowie an Internistinnen und Internisten mit pneumologischer Qualifikation. Sie ergänzt die 2021 veröffentlichte Nationale Versorgungs-Leitlinie COPD (NVL COPD) gezielt um fachärztlich relevante Aspekte und setzt den Fokus auf die Umsetzung aktueller diagnostischer, präventiver und therapeutischer Maßnahmen.
Die S2k-Leitlinie COPD verfolgt das Ziel, die fachärztliche Versorgung zu standardisieren und an neueste wissenschaftliche Erkenntnisse anzupassen. Wichtige Punkte der Überarbeitung umfassen:
- Präzisierung der diagnostischen Algorithmen, einschließlich differenzierter Lungenfunktionsprüfungen
- Empfehlungen zu pharmakologischen und nicht-pharmakologischen Therapieoptionen
- Berücksichtigung spezieller Formen der COPD sowie komplexer Komorbiditäten
- Integration aktueller Forschungsergebnisse und klinischer Diskussionen zur Optimierung der Therapieentscheidungen
Durch die Leitlinie sollen Fachärztinnen und Fachärzte die Versorgung von COPD-Patientinnen und -Patienten in allen Krankheitsstadien evidenzbasiert und strukturiert durchführen können.
Die Aktualisierung unterstreicht die Bedeutung einer spezialisierten, fachärztlich orientierten Versorgung. Sie ergänzt die NVL COPD und bietet darüber hinaus konkrete Handlungsempfehlungen für die pneumologische Praxis. Damit unterstützt die Leitlinie Ärztinnen und Ärzte in Kliniken und Fachpraxen bei der Entscheidungsfindung, bei Therapieoptimierungen und bei der Umsetzung moderner Versorgungsstandards.






