Zukunftspakt II: Schleswig-Holstein entlastet UKSH mit Milliardenpaket
Landtag übernimmt Kredite und Baukosten – strukturelle Entlastung für Universitätsklinikum bis 2035
Der Landtag in Schleswig-Holstein hat den Weg für eine umfassende finanzielle Entlastung des Universitätsklinikum Schleswig-Holstein freigemacht. Wie die Nachrichtenagentur dpa laut N-TV am 19. März 2026 berichtet, sollen im Rahmen des sogenannten Zukunftspakts II Kredite und Baukosten in Milliardenhöhe übernommen werden. Ziel ist es, die wirtschaftliche Stabilität des Maximalversorgers nachhaltig zu sichern und strukturelle Verbesserungen einzuleiten.
Kern des Beschlusses ist die Übernahme von Krediten in Höhe von rund 922 Millionen Euro, die im Zuge einer seit 2014 laufenden Öffentlich-Privaten-Partnerschaft zur Modernisierung der Klinikstandorte in Kiel und Lübeck aufgenommen wurden. Darüber hinaus wird das Land künftige Baukosten zwischen 2027 und 2044 in Höhe von etwa 433 Millionen Euro tragen. Ergänzend steigen die Investitionskostenzuschüsse schrittweise von derzeit 32 Millionen Euro auf 40 Millionen Euro im Jahr 2027 und 50 Millionen Euro im Jahr 2028. Für die Modernisierung der Energieversorgung sind zusätzlich 75 Millionen Euro vorgesehen.
Insgesamt ergibt sich laut Landesregierung eine wirtschaftliche Entlastung von rund 1,077 Milliarden Euro bis zum Jahr 2035.




