Universitätsmedizin Rostock: Positives Jahresergebnis dank Sondereffekten
Finanzielle Sicherheit durch Krankenhausreform dringend benötigt
Die Universitätsmedizin Rostock konnte im Jahr 2023 nur durch Sondereffekte ein positives Jahresergebnis erzielen. Die unzureichende Finanzierung der Krankenhäuser in Deutschland stellt eine erhebliche Herausforderung dar. Trotz dieses schwierigen Umfelds erzielte die Universitätsmedizin Rostock einen Überschuss von 8,7 Millionen Euro im Bereich der Krankenversorgung, hauptsächlich bedingt durch erfolgreiche Pflegebudgetverhandlungen mit den Krankenkassen und Bundeszuschüsse zum Inflationsausgleich. Der Bereich Forschung und Lehre trug zusätzlich 2,8 Millionen Euro zum positiven Jahresergebnis bei.
Christian Petersen, Kaufmännischer Vorstand der Universitätsmedizin Rostock, betont: „Den Überschuss, den die Universitätsmedizin Rostock in 2023 erwirtschaften konnte, darf nicht über die tatsächlich angespannte finanzielle Situation hinwegtäuschen. Allein durch Sondereffekte war ein positives Jahresergebnis möglich. Nicht nur wir als universitärer Maximalversorger benötigen daher dringend die finanzielle Sicherheit, die sich durch die eingeleitete Krankenhausreform ergeben soll.“




