Theresienkrankenhaus Mannheim: Ende einer Ordensära

Letzte Ordensschwestern verlassen Klinik nach fast 100 Jahren

Im Theresienkrankenhaus Mannheim endet eine prägende Ära: Die letzten vier Ordensschwestern verlassen die Einrichtung, in der sie über Jahrzehnte tätig waren. Die Entwicklung steht im Zusammenhang mit der geplanten Schließung des Krankenhauses bis spätestens Ende 2027, wie der SWR berichtet und markiert zugleich einen tiefgreifenden Wandel im Selbstverständnis vieler Kliniken in Deutschland.

Seit der Gründung im Jahr 1929 waren Ordensschwestern fester Bestandteil des Klinikbetriebs. Zeitweise arbeiteten bis zu 130 Schwestern in Pflege, Verwaltung, Küche und technischen Bereichen. Neben der medizinischen Versorgung prägten sie auch die soziale und seelsorgerische Betreuung der Patientinnen und Patienten.

Heute sind nur noch vier Ordensschwestern im Haus tätig. Mit ihrem Weggang Ende April endet diese Tradition nahezu vollständig. Künftig kehren sie zu ihrem Mutterorden, den Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul in Freiburg, zurück.

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