Stadt konkretisiert Angebot für Krankenhaus Geesthacht
Ratsversammlung bestätigt Engagement für Erhalt des Geesthachter Krankenhauses
Die Stadt Geesthacht hält am Erhalt des Geesthachter Krankenhauses fest. Das wurde in einer außerordentlichen Sitzung der Ratsversammlung am 17. Dezember 2025 beschlossen. Anlass war die Aufforderung, das am 15. Dezember eingereichte Angebot zur Unterstützung der Einrichtung zu konkretisieren.
Der Beschluss der Ratsversammlung lautet: „Es wird beschlossen, das bereits abgegebene Angebot zu konkretisieren, um die Möglichkeit zu erhalten, weitere Verhandlungen führen zu können. Der Beschluss erfolgt vorbehaltlich der Prüfung der zuständigen Kommunalaufsicht.“
Hintergrund der Maßnahmen ist die Insolvenz des Krankenhauses, die Thomas Pötzsch, der die Einrichtung im Juli 2025 übernommen hatte, im Oktober 2025 anmeldete. Bereits im März 2026 könnten laut Ankündigung des bisherigen Betreibers mehrere Fachabteilungen geschlossen werden, darunter die mehrfach ausgezeichnete Geburtshilfe und die Zentrale Notaufnahme. Das Insolvenzverfahren in Eigenverantwortung wurde Ende Oktober eröffnet.
Bereits im November 2025 hatte die Ratsversammlung Bürgermeister Olaf Schulze beauftragt, die Rahmenbedingungen für eine mögliche Unterstützung, einschließlich einer Kommunalisierung des Krankenhauses, zu prüfen. Am 11. Dezember entschied das Gremium, dass die Stadt ein Angebot im Rahmen des Insolvenzverfahrens einreichen wird, was am 15. Dezember fristgerecht geschah. Bis zum 18. Dezember hat die Stadt nun die Möglichkeit, ihr Angebot zu konkretisieren. Weitere Verhandlungen werden nach Entscheidung des Gläubiger-Ausschusses geführt.




