Neues Institut für Künstliche Intelligenz in der Medizin am LMU Klinikum gegründet
Prof. Bjoern Eskofier übernimmt Leitung – Bündelung der KI-Aktivitäten für Forschung und klinische Anwendung
Am 1. Oktober 2025 hat das LMU Klinikum München das neue Institut für Künstliche Intelligenz in der Medizin ins Leben gerufen. Ziel ist die Bündelung und Weiterentwicklung sämtlicher KI-Aktivitäten innerhalb des Klinikums. Die Leitung übernimmt Prof. Bjoern Eskofier, bislang Inhaber des Lehrstuhls für Maschinelles Lernen und Datenanalytik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.
Das Institut soll eine interdisziplinäre Schnittstelle zwischen Forschung und Klinik bilden und neue KI-Verfahren zur Unterstützung medizinischer Diagnostik und Therapieentscheidungen entwickeln und erproben. Eskofier plant den Aufbau einer E-Health Core Facility mit moderner Sensorik-, Bewegungs- und Biosignalmesstechnik, darunter ein hochmodernes Bewegungsanalyselabor.
„Das LMU Klinikum zählt zu den international führenden Universitätsklinika. Die Nähe zu den medizinischen Fachdisziplinen ermöglicht eine Interdisziplinarität der kurzen Wege“, so Eskofier. KI werde künftig in allen Bereichen der Medizin eine zentrale Rolle spielen, bleibe aber ein Werkzeug des Menschen: „Maschinen können Muster erkennen – aber nicht vernünftig denken.“
Laut Prof. Markus M. Lerch, Vorstandsvorsitzender des LMU Klinikums, stärkt das neue Institut die strategische Position der LMU im Bereich KI-gestützter Medizin und soll deren „Schlagkraft und Sichtbarkeit weiter erhöhen“.




