Neubau eröffnet: Helios Klinikum Niederberg startet in die Zukunft der Krankenhausversorgung
Modernstes Klinikum der Region mit 475 Betten, Hightech-Ausstattung und innovativem Versorgungskonzept feierlich eingeweiht
Am 11. Juni 2025 wurde das neue Helios Klinikum Niederberg in Velbert im Rahmen eines Festakts offiziell eröffnet. Rund 100 Gäste aus Politik, Gesundheitswesen und Wirtschaft nahmen an der Feier teil. Mit der Fertigstellung des 100 Millionen Euro teuren Neubaus setzt Helios neue Maßstäbe in der regionalen Krankenhausversorgung im Kreis Mettmann.
Der sechsstöckige Neubau vereint moderne Architektur mit einem funktionalen Konzept: Die Notaufnahme liegt in direkter Nähe zu Diagnostik und OP-Bereichen, Ambulanzen sind ebenerdig zugänglich, während stationäre Einheiten auf die oberen Etagen verteilt sind. Insgesamt stehen 475 Betten zur Verfügung – davon 120 für die psychiatrische Versorgung. Jährlich sollen rund 17.000 stationäre und etwa 33.000 ambulante Patient:innen behandelt werden.
Als Schwerpunktversorger umfasst das Klinikum 16 Fachabteilungen, darunter Notfallmedizin, Urologie und Kardiologie sowie mehrere spezialisierte Zentren. Ein Highlight: das neue Eltern-Kind-Zentrum mit vier Kreißsälen, Neonatologie und integriertem Sectio-OP. Zudem verfügt das Klinikum über ein roboterassistiertes OP-Zentrum mit DaVinci-System sowie einen modernen Herzkatheterplatz. Auch als akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Witten/Herdecke setzt das Haus auf hohe Ausbildungsstandards.
Mit 33.000 m² Grundfläche ist das neue Gebäude dreimal so groß wie der Altbau. 20.000 m³ Beton und 2.500 Tonnen Stahl wurden verbaut. Neben einer großzügigen Cafeteria mit Außenterrasse wurden ein Kinderspielplatz, ein separater Therapiegarten für die Psychiatrie sowie zusätzliche Parkflächen realisiert. Die Baukosten wurden vollständig aus Eigenmitteln der Helios-Gruppe finanziert.
Ab dem 16. Juni beginnt der dreitägige Umzug in das neue Gebäude. In einem präzise geplanten Ablauf werden zunächst Verwaltungsbereiche, anschließend Patient:innen und schließlich die sensiblen Bereiche wie Intensivstation, Geriatrie, Pädiatrie und Geburtshilfe umziehen. Die Versorgung bleibt währenddessen durchgängig gewährleistet.






