MKK-Chef verteidigt Klinik-Neubaupläne gegen Kritik

Olaf Bornemeier warnt vor Risiken eines „Weiter-so“ im Klinikverbund

Trotz anhaltender Kritik an den geplanten Strukturveränderungen hält Olaf Bornemeier, Vorstandsvorsitzender der Mühlenkreiskliniken (MKK), an den Neubauplänen fest. In einem Interview mit dem Westfalen-Blatt betont der Klinikchef, dass aus seiner Sicht keine der diskutierten Alternativen eine bessere Perspektive biete als die aktuelle Planung.

„Ein Weiter-so ist ein größeres Risiko“, stellt Bornemeier klar und verweist damit auf die aus seiner Sicht notwendige strukturelle Neuausrichtung des Klinikverbunds. Hintergrund sind umfassende Neubau- und Umstrukturierungspläne, die darauf abzielen, die Versorgung langfristig wirtschaftlich tragfähig und qualitativ hochwertig zu sichern.

Der promovierte Sozialökonom ist seit 2009 als kaufmännischer Vorstand und seit 2015 als Vorstandsvorsitzender für den kommunalen Klinikverbund verantwortlich. Die Mühlenkreiskliniken zählen zu den größten kommunalen Krankenhausverbünden in Deutschland und stehen – wie viele andere Träger – vor erheblichen wirtschaftlichen und strukturellen Herausforderungen.

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