LVR-Klinik Bonn: Zwei Fachabteilungen sollen geschlossen werden / Update: Stottertherapie bleibt erhalten

NRW-Gesundheitsministerium entscheidet über Abbau trotz Alternativlösung für die Neurologie

An der LVR-Klinik Bonn stehen zwei Fachabteilungen vor der Schließung. Das NRW-Gesundheitsministerium hat entschieden, dass die Bereiche für Stottertherapie und die stationäre Kinderneurologie zum Ende März 2026 eingestellt werden sollen. Damit endet eine langjährige Tradition innerhalb der Klinik, wie Klinikvertreter bedauern, berichtet der General-Anzeiger.

Update: Die Petition zum Erhalt der Stottertherapie an der LVR-Klinik in Bonn zeigt Wirkung. Nach Angaben des zuständigen Ministeriums in Düsseldorf soll die Genehmigung für das spezialisierte Therapieangebot nun doch bestehen bleiben. Auch die stationäre Kinderneurologie am Standort steht demnach nicht mehr zur Disposition. Ausschlaggebend waren offenbar die rund 50.000 gesammelten Unterschriften, mit denen Unterstützerinnen und Unterstützer auf die Bedeutung des Angebots aufmerksam gemacht hatten, das berichtet der General-Anzeiger.

1 Antwort

  1. Bianca Buschmann sagt:

    Das ist traurig, das hier gespart wird. Die Therapie hat vielen Menschen geholfen eine schwere sprachliche Einschränkung in den Griff zu bekommen und eine lebenswerte Teilnsame am Alltag möglich zu machen. Meine Tochter ist Betroffene. Die Therapie hat ihr sehr geholfen. Es ist traurig, dass Milliarden in die Ukraine fließen, den eigenen Jugendlichen und jungen Erwachsenen im eigenen Land nicht geholfen wird. Was läuft falsch in diesem Land!!!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert