Lausitzer Seenland Klinikum eröffnet neuen OP-Bereich für 7,1 Mio. Euro

Hybrid-OP und eigener Saal für DaVinci-System gehen in Betrieb – Bund und Freistaat Sachsen finanzieren 92,5 Prozent der Investition

Das Lausitzer Seenland Klinikum in Hoyerswerda hat seinen neuen OP-Bereich in Betrieb genommen. Rund 7,1 Millionen Euro wurden in moderne Medizintechnik und die bauliche Infrastruktur investiert. Herzstück ist ein neuer Hybrid-OP mit fest installierter Angiographieanlage; zudem erhält der bereits seit 2024 eingesetzte DaVinci-Operationsroboter einen eigenen OP-Saal.

Der Hybrid-OP verbindet bildgestützte minimalinvasive Verfahren mit klassischer Chirurgie und soll insbesondere für komplexe gefäßchirurgische Eingriffe genutzt werden. Für das DaVinci-System stehen nach Angaben des Klinikums fünf zertifizierte Operateure zur Verfügung.

Im Zuge des Projekts wurden außerdem die bestehenden Operationsbereiche modernisiert. Aus drei bisherigen OP-Sälen entstanden zwei technisch neu ausgestattete Säle. Hinzu kommen zusätzliche Lagerkapazitäten für Sterilgut sowie eine neue Aufbereitungseinheit für das Instrumentarium des DaVinci-Systems.

6,56 Millionen Euro Fördermittel

Von der Gesamtinvestition in Höhe von rund 7,1 Millionen Euro werden 6,56 Millionen Euro beziehungsweise 92,5 Prozent öffentlich gefördert. Der Bund übernimmt rund 5,91 Millionen Euro, der Freistaat Sachsen weitere 656.000 Euro. Der Eigenanteil des Klinikums beträgt rund 532.000 Euro.

Die Förderung erfolgt im Rahmen des Strukturwandelprojekts „Innovative Medizintechnik als Antriebsmotor für den Aufbau der Gesundheitsregion Lausitz“ auf Grundlage des Investitionsgesetzes Kohleregionen.