Landkreis Lindau zahlt 1,18 Millionen Euro für Geburtshilfe

Asklepios Klinik erhält Defizitausgleich für 2025 – Freistaat trägt bis zu eine Million Euro, Klinikdefizit liegt bei rund 1,7 Millionen Euro

Der Landkreis Lindau unterstützt die Geburtshilfe der Asklepios Klinik für das Jahr 2025 mit einem Defizitausgleich von rund 1,18 Millionen Euro. Das berichtet die Schwäbische Zeitung. Hintergrund sind die hohen Vorhaltekosten der Geburtsstation, die zuletzt insgesamt ein Defizit von rund 1,7 Millionen Euro verursacht haben.

Der Landkreis muss die Förderung allerdings nur zu einem kleineren Teil selbst finanzieren. Bis zu eine Million Euro können im Rahmen der bayerischen Förderung für Geburtshilfestationen bereitgestellt werden. Der Landkreis reicht diese Mittel an die Klinik weiter. Das Förderprogramm richtet sich unter anderem an Geburtshilfen im ländlichen Raum, deren Fortbestand für die regionale Versorgung erforderlich ist.

Nach Angaben von Landrat Elmar Stegmann lag die Zahl der Geburten in Lindau lange zwischen 300 und 400 jährlich. Durch Veränderungen der Krankenhausstrukturen in der Region steigt die Zahl inzwischen. Die Asklepios Klinik betreibt die einzige Geburtsstation im Landkreis Lindau.