KSOB baut Stellen ab und startet Freiwilligenprogramm

Beitragsreform setzt Kliniken Südostbayern unter Spardruck – Küche, Wäsche und Logistik betroffen

Die Kliniken Südostbayern AG (KSOB) reagiert auf erwartete finanzielle Belastungen durch die Gesundheits- und Beitragsreformen des Bundes mit einem umfangreichen Sparprogramm. Wie das „Reichenhaller Tagblatt“ berichtet, sollen zunächst Beschäftigte in den Küchen über ein Freiwilligenprogramm zum Ausscheiden bewegt werden; betroffen sind zudem weitere Bereiche wie Wäsche und Logistik an den KSOB-Standorten.

Die Beschäftigten am Standort Bad Reichenhall wurden am 28. Juli im Rahmen einer Betriebsversammlung über die geplanten Maßnahmen informiert. Bereits am folgenden Tag versandte die Geschäftsführung nach Angaben des „Reichenhaller Tagblatts“ Schreiben an fest angestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Küchen.

Den Betroffenen werde demnach ein freiwilliges Ausscheiden gegen Zahlung einer Abfindung angeboten. Für die Entscheidung soll eine Frist von zwei Monaten gelten. Die Maßnahme sei nach Angaben der Unternehmenskommunikation jedoch nicht isoliert zu betrachten, sondern Teil eines umfassenderen Sparpakets.

Alexander Schlaak, Leiter der Unternehmenskommunikation der KSOB, bestätigte gegenüber dem „Reichenhaller Tagblatt“ das Freiwilligenprogramm. Hintergrund seien unter anderem die erwarteten Auswirkungen der Reformen des Bundesgesundheitsministeriums.

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