Kreis Ostholstein verweigert Verkauf seiner Ameos-Klinikanteile

Der Hauptausschuss will die verbliebene kommunale Beteiligung von 5,2 Prozent behalten. Sollte Ameos auf einer vollständigen Übernahme bestehen, stehe auch ein Rechtsstreit im Raum.

Die Lübecker Nachrichten berichten über eine klare Absage des Kreises Ostholstein an den Verkauf seiner verbliebenen Anteile an der Ameos Krankenhausgesellschaft Ostholstein. Der Hauptausschuss votierte einstimmig dafür, die kommunale Beteiligung von 5,2 Prozent zu behalten und Ameos damit nicht zum alleinigen Gesellschafter zu machen. Landrat Timo Gaarz würde dafür laut Bericht notfalls auch einen Rechtsstreit in Kauf nehmen. Am 30. September sollen weitere Verhandlungen mit Ameos stattfinden.