Klinikum Leverkusen: Modulbau-Eröffnung markiert Start der 73-Millionen-Expansion
Neue Stationen für Kurzlieger in Betrieb – Landesförderung NRW ermöglicht Kapazitätsausbau
Wie das Klinikum Leverkusen berichtet, wurden zwei neue Stationen im Gesundheitspark Schlebusch offiziell in Betrieb genommen. Die Errichtung des zweistöckigen Modulbaus „Gebäude DD“ kostete rund sechs Millionen Euro und stellt die erste erfolgreich umgesetzte Maßnahme aus dem 73-Millionen-Euro-Förderpaket des Landes NRW dar.
Der Neubau zwischen Haupteingang und Pflegeschule wurde in Rekordzeit mittels moderner Modulbauweise realisiert. Mit der Inbetriebnahme stehen dem Leverkusener Großkrankenhaus ab sofort mehr als 30 zusätzliche Betten zur Verfügung. Die beiden neuen Stationen DD0 und DD1 sind speziell für „kurzliegende“ Patientinnen und Patienten im Kindes- und Erwachsenenalter konzipiert. Hier werden Fälle betreut, die lediglich für einen kurzen Zeitraum zur Beobachtung, Diagnostik oder nach elektiven Eingriffen stationär verbleiben müssen.
Laut Dr. André Schumann, kaufmännischer Geschäftsführer des Klinikums, ist die rasche Fertigstellung eine direkte Antwort auf die sich transformierende Krankenhauslandschaft. Das Haus positioniert sich damit als zentraler Versorger für Leverkusen, den Kölner Norden und den Rheinisch-Bergischen Kreis. Die medizinische Geschäftsführerin Dr. Anja Mitrenga-Theusinger unterstreicht den Wachstumskurs: Im vergangenen Jahr verzeichnete das Klinikum eine Fallzahlsteigerung von rund 8 Prozent und konnte über 160 neue Vollzeitstellen, primär im Pflegebereich, besetzen.
Die Eröffnung des Gebäudes DD ist jedoch nur der Auftakt einer großangelegten Infrastruktur-Offensive. Durch die zugesagte Landesförderung sind bereits weitere Maßnahmen in der Planung: Eine Erweiterung des Eingangsgebäudes sowie die Aufstockung der Palliativstation sollen die Kapazität zeitnah um weitere 70 Betten erhöhen. Das strategische Kernstück der kommenden Bauphasen bildet schließlich der Neubau einer hochmodernen Zentralen Notaufnahme mit fünf integrierten Operationssälen.





