AMEOS Klinikum Schönebeck plant Integriertes Notfallzentrum

Oberbürgermeister Bert Knoblauch informiert sich über Klinikneubau und Zukunftsprojekte

Das AMEOS Klinikum Schönebeck treibt die Weiterentwicklung des Gesundheitsstandortes voran. Wie das Klinikum mitteilt, standen bei einem Austausch mit Oberbürgermeister Bert Knoblauch unter anderem die geplante Entwicklung der Zentralen Notaufnahme zu einem Integrierten Notfallzentrum (INZ), der Klinikneubau und die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen ambulanter und stationärer Versorgung im Mittelpunkt.

Bei einem gemeinsamen Austausch informierten sich Oberbürgermeister Bert Knoblauch und Volksstimme-Redakteur Stefan Demps über aktuelle Entwicklungen und geplante Projekte am AMEOS Klinikum Schönebeck. Krankenhausdirektor Michael Voland betonte dabei die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit zwischen Klinikum, Stadt und niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten. Eine wohnortnahe und hochwertige medizinische Versorgung sei ein wesentlicher Bestandteil der Daseinsvorsorge.

Ein zentrales Projekt ist die geplante Weiterentwicklung der Zentralen Notaufnahme zu einem Integrierten Notfallzentrum. Durch die engere Verzahnung der Notaufnahme mit dem Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst sollen Patientinnen und Patienten künftig gezielter der jeweils geeigneten Versorgungsstruktur zugeführt werden. Für das Klinikmanagement bedeutet die Entwicklung eine stärkere Koordination der Notfallversorgung und eine klarere Steuerung der Patientenströme zwischen ambulanter und stationärer Versorgung.

Klinikneubau soll medizinische Leistungen bündeln

Auch der geplante Klinikneubau war Gegenstand des Besuchs. Mit der Eröffnung des Neubaus sollen medizinische Leistungen stärker unter einem Dach gebündelt werden. Nach Angaben des Klinikums sollen dadurch kürzere Wege, eine engere interdisziplinäre Zusammenarbeit und eine ganzheitliche Versorgung der Patientinnen und Patienten ermöglicht werden.

Beim anschließenden Rundgang durch das Elektrophysiologie-Labor erhielt der Oberbürgermeister Einblicke in ein hochspezialisiertes medizinisches Leistungsangebot des Standortes. Das EPU-Labor ermöglicht die Diagnostik und Behandlung komplexer Herzrhythmusstörungen und zählt nach Angaben des Klinikums zu den besonderen Leistungsangeboten der Region.

Oberbürgermeister Bert Knoblauch bezeichnete das AMEOS Klinikum Schönebeck als unverzichtbaren Bestandteil der Gesundheitsversorgung in der Stadt und darüber hinaus. Die geplanten Entwicklungen zeigten, dass kontinuierlich in moderne Medizin und eine zukunftsfähige Versorgung investiert werde. Die Stadt wolle diesen Weg ausdrücklich unterstützen.

Ärztestammtisch soll Vernetzung stärken

Als weiterer Baustein der Zusammenarbeit ist ein regelmäßiger Ärztestammtisch vorgesehen. Das Format soll den Austausch zwischen dem Klinikum, niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sowie Vertreterinnen und Vertretern der Stadt intensivieren. Ziel ist es, die Vernetzung zwischen ambulanter und stationärer Versorgung weiter auszubauen.

Für den Gesundheitsstandort Schönebeck stehen damit mehrere strukturelle Entwicklungen parallel im Fokus: die Neuordnung der Notfallversorgung, die bauliche Konzentration medizinischer Leistungen und eine stärkere sektorenübergreifende Zusammenarbeit. Gerade vor dem Hintergrund der zunehmenden Anforderungen an eine effiziente Steuerung von Patientenströmen und begrenzten personellen Ressourcen gewinnen solche integrierten Versorgungsstrukturen für Krankenhäuser und Kommunen an Bedeutung.

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