Klinikum Cracau nimmt zwei modernisierte Herzkatheterlabore in Betrieb
Neue Technik senkt Strahlenbelastung und stärkt kardiologische Versorgung am Standort Magdeburg
Magdeburg – Das Klinikum Cracau hat zwei vollständig modernisierte Herzkatheterlabore in Betrieb genommen. Die erneuerten Laborplätze sind seit Mitte Januar 2026 im Regelbetrieb und mit modernen Herzkatheteranlagen des Herstellers GE ausgestattet. Mit der Investition stärkt das Klinikum gezielt die kardiologische Versorgung und schafft zugleich die technische Grundlage für eine langfristig sichere und leistungsfähige Diagnostik und Therapie.
Nach Angaben des Klinikums ermöglichen die neuen Systeme eine deutlich reduzierte Strahlenbelastung für Patientinnen, Patienten und Mitarbeitende. Gleichzeitig wurde die Bildqualität spürbar verbessert, unter anderem durch leistungsfähige Monitorsysteme und eine optimierte Bildverarbeitung. Weitere Mess- und Überwachungsmethoden lassen sich nun direkt in den Monitoringprozess am Behandlungstisch integrieren. Dies unterstützt eine präzisere Beurteilung des Krankheitsbildes sowie Therapieentscheidungen in Echtzeit.
Mit der Erneuerung der beiden Herzkatheterlabore verbessern sich auch die organisatorischen Abläufe im klinischen Alltag. Untersuchungen und Eingriffe können flexibler geplant werden, da bei parallelem Betrieb Ausweichmöglichkeiten bestehen, etwa wenn ein Labor aufgrund komplexerer Eingriffe länger belegt ist. Nach Angaben aus dem Klinikum trägt dies zu stabileren Abläufen und einer höheren Auslastung bei.
Eines der beiden Labore war bereits seit mehreren Monaten im Einsatz. In dieser Phase hätten sich die Vorteile der neuen Technik, insbesondere im Hinblick auf Bildqualität und reduzierte Strahlenexposition, bereits bestätigt. Die Rückmeldungen des medizinischen Personals seien durchweg positiv, heißt es.
Die Herzkathetertechnik ist am Standort seit vielen Jahren ein zentraler Bestandteil der medizinischen Versorgung. Nach Angaben des Klinikums wurden in den vergangenen zwei Jahrzehnten rund 20.000 Menschen mithilfe dieser Verfahren behandelt. Mit der aktuellen Modernisierung sei die technische Basis für die kommenden Jahre gesichert.
Bedeutung für ambulante und kurzstationäre Leistungen
Aus Sicht der Klinikleitung hat die Investition auch strukturelle Bedeutung. Moderne Herzkathetertechnik ermögliche es, ambulante und kurzstationäre Behandlungen weiter auszubauen und effizient umzusetzen. Dies sei insbesondere vor dem Hintergrund steigender Patientenzahlen und veränderter Versorgungsstrukturen von Bedeutung.
Chefarzt Dr. med. Jochen Molling betont: „Mit der Erneuerung der beiden Herzkatheterlabore dürften wir hier in Magdeburg Cracau über die modernsten Anlagen in Magdeburg verfügen, was die Versorgung von Patienten langfristig auf eine moderne und sichere Basis stellt und insbesondere die ambulante und kurzstationäre Versorgung auf ein neues Niveau hebt.“
Mit der Inbetriebnahme der beiden modernisierten Labore setzt das Klinikum Cracau ein deutliches Signal für die Weiterentwicklung der kardiologischen Versorgung in der Region.






