Parkgebühren für Klinikpersonal sorgen für Kritik

Klinikum Bad Hersfeld führt kostenpflichtiges Parken ein

Die Einführung von Parkgebühren für Mitarbeitende am Klinikum Bad Hersfeld stößt auf Kritik in der Belegschaft. Wie die Hessische/Niedersächsische Allgemeine (HNA) berichtet, sollen Beschäftigte ab Sommer 2026 erstmals für das Parken an ihrem Arbeitsplatz zahlen.

Nach Angaben der Klinikleitung wird künftig eine Gebühr von einem Euro pro Parkvorgang erhoben. Ursprünglich war eine deutlich höhere Gebühr von bis zu drei Euro im Gespräch gewesen, die nach internen Verhandlungen jedoch verworfen wurde. Ein Parkvorgang umfasst dabei maximal 25 Stunden, unabhängig von zwischenzeitlichem Verlassen des Parkplatzes.

Geschäftsführer Sebastian Mock begründet die Maßnahme mit einer besseren Steuerung der vorhandenen Parkkapazitäten sowie der nachhaltigen Bewirtschaftung der Infrastruktur. Die Gebühr sei im regionalen und überregionalen Vergleich bewusst niedrig angesetzt worden.

In Teilen der Belegschaft stößt die Neuregelung dennoch auf Unverständnis. Auch der Betriebsrat hatte sich im Vorfeld gegen die Einführung von Parkgebühren ausgesprochen. Letztlich wurde jedoch ein Kompromiss im Rahmen einer Einigungsstelle erzielt.