Immanuel Klinikum Bernau erhält Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2015

Qualitätsmanagement im Krankenhaus soll Abläufe, Kommunikation und Patientensicherheit stärken

Das Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg ist erfolgreich nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert worden. Die Zertifizierung bestätigt ein strukturiertes Qualitätsmanagement mit verbindlichen Abläufen in Versorgung, Pflege, Verwaltung und interdisziplinärer Zusammenarbeit. Ziel ist eine kontinuierliche Verbesserung der Patientenversorgung und der internen Prozessqualität.

Das Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg hat die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2015 erhalten. Die international anerkannte Norm definiert Anforderungen an Qualitätsmanagementsysteme und soll sicherstellen, dass organisatorische Prozesse standardisiert, nachvollziehbar und kontinuierlich verbessert werden.

Nach Angaben des Klinikums umfasst das Qualitätsmanagement sämtliche zentralen Abläufe der stationären Versorgung – von der Patientenaufnahme über Diagnostik und Behandlung bis hin zur Zusammenarbeit zwischen Pflege, ärztlichem Dienst, Verwaltung und weiteren Funktionsbereichen. Durch verbindlich definierte Prozesse sollen Informationen schneller weitergegeben, Zuständigkeiten transparenter gestaltet und potenzielle Fehlerquellen frühzeitig erkannt werden.

Der Zertifizierung ging eine rund 15-monatige Vorbereitungsphase voraus. Mitarbeitende verschiedener Berufsgruppen analysierten bestehende Arbeitsabläufe, dokumentierten Prozesse und entwickelten Optimierungsmaßnahmen. Ergänzend wurden Schulungen, Workshops und interne Audits durchgeführt, um die Anforderungen der Norm systematisch umzusetzen.

Daniela Zacharias, Leiterin Qualitätsmanagement am Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg, bezeichnete die Zertifizierung als gemeinschaftliche Leistung des Hauses. Die Mitarbeitenden hätten intensiv daran gearbeitet, Abläufe transparenter und sicherer zu gestalten.

Im Rahmen des Zertifizierungsverfahrens überprüften externe Auditoren über mehrere Tage hinweg die Organisations- und Kommunikationsstrukturen des Klinikums. Bewertet wurden unter anderem die Regelung von Verantwortlichkeiten, die interne Informationsweitergabe sowie die systematische Umsetzung von Verbesserungsmaßnahmen. Das Klinikum erhielt dabei die Bestätigung eines wirksamen Qualitätsmanagementsystems und einer ausgeprägten Qualitätsorientierung in der Patientenversorgung.

Auch aus Sicht der Krankenhausleitung besitzt die Zertifizierung strategische Bedeutung. Geschäftsführerin Verena Plocher betonte, dass die kontinuierliche Weiterentwicklung der Versorgungsqualität im Mittelpunkt stehe. Qualitätsmanagement werde dabei nicht als einmaliges Projekt verstanden, sondern als fortlaufender Prozess innerhalb der Organisation.

Für Krankenhäuser gewinnt die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2015 zunehmend an Bedeutung. Neben der Sicherstellung standardisierter Prozesse spielt sie auch bei Transparenz, Risikomanagement, interdisziplinärer Zusammenarbeit und der Vorbereitung auf regulatorische Anforderungen eine wichtige Rolle. Darüber hinaus dienen zertifizierte Qualitätsmanagementsysteme vielfach als Grundlage für weitere medizinische Zertifizierungen und Qualitätssicherungsverfahren.

Das Immanuel Klinikum kündigte an, die erreichten Standards künftig durch regelmäßige interne Prüfungen und weitere Optimierungsmaßnahmen kontinuierlich weiterzuentwickeln.

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