Hildegard Medical insolvent – Privatklinik soll weitergeführt werden

Insolvenzverfahren über Klinikbetreiberin in Schenkenzell eröffnet – Geschäftsführerin Martina Dürr strebt Fortführung an

Über das Vermögen der Hildegard Medical GmbH in Schenkenzell ist das Insolvenzverfahren eröffnet worden. Das Amtsgericht Rottweil eröffnete das Verfahren bereits am 13. Juli 2026 wegen Zahlungsunfähigkeit. Geschäftsführerin Martina Dürr will die psychosomatische Privatklinik nach einem aktuellen Medienbericht weiterführen.

Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Hildegard Medical GmbH waren bereits im Frühjahr bekannt geworden. Am 29. April 2026 hatte das Amtsgericht Rottweil im Verfahren 8 IN 74/26 zunächst Sicherungsmaßnahmen angeordnet und einen vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Mit Beschluss vom 13. Juli 2026 wurde das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Gesellschaft schließlich wegen Zahlungsunfähigkeit eröffnet. Zum Insolvenzverwalter bestellte das Gericht Rechtsanwalt Till Teufel aus Rottweil. Insolvenzgläubiger können ihre Forderungen bis zum 22. September 2026 beim Insolvenzverwalter anmelden. Als Prüfungsstichtag wurde der 13. Oktober 2026 festgelegt.

Die Hildegard Medical GmbH betreibt in der Winterhalde in Schenkenzell eine Privatklinik für psychosomatische Medizin und Psychotherapie. Geschäftsführerin Martina Dürr strebt offenbar eine Fortführung an. Wie der Schwarzwälder Bote am 22. August berichtet, möchte Dürr ihr Haus für psychosomatische Medizin weiterführen.

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