Frankfurter Kliniken 2025: Ergebnisse reichen von Überschuss bis Millionenverlust
Uniklinikum tief im Minus – Höchster Klinikum und Nordwestkrankenhaus verbessern ihre Ergebnisse deutlich
Die wirtschaftliche Lage der Krankenhäuser in Frankfurt und Umgebung zeigt für 2025 ein stark unterschiedliches Bild. Wie die Frankfurter Neue Presse (FNP) berichtet, reicht die Spannweite von hohen Defiziten am Universitätsklinikum Frankfurt bis zu positiven Konzernergebnissen bei Agaplesion. Mehrere Häuser konnten ihre Verluste zugleich deutlich reduzieren.
Das Universitätsklinikum Frankfurt hat das Geschäftsjahr 2025 nach Angaben eines Kliniksprechers mit einem Defizit im hohen zweistelligen Millionenbereich abgeschlossen. Das Land Hessen reagiert darauf mit einer wirtschaftlichen Überprüfung: Eine Unternehmensberatung soll Einsparpotenziale identifizieren. Nach Angaben der FNP steht dabei auch ein möglicher Abbau von rund 500 Stellen im Raum.
Auch der kommunale Klinikverbund Varisano schreibt weiterhin rote Zahlen. Beim Klinikum Frankfurt Höchst zeigt sich allerdings eine deutliche Verbesserung. Das Defizit sank von 23,1 Millionen Euro im Jahr 2024 auf 11,2 Millionen Euro 2025 und wurde damit mehr als halbiert. Eine deutliche Verbesserung meldet auch die Stiftung Hospital zum Heiligen Geist. Die Stiftungsgruppe weist zwar einen Überschuss von 17,9 Millionen Euro aus, dieser ist nach Angaben der Stiftung jedoch auf einen Grundstücksverkauf zurückzuführen. Das operative Geschäft wäre weiterhin negativ geblieben. Zu den wirtschaftlich erfolgreichen Trägern gehört Agaplesion. Der Konzern, zu dem in Frankfurt unter anderem das Markus Krankenhaus und das Bethanien Krankenhaus gehören, erzielte 2025 einen Überschuss von 28,5 Millionen Euro.




