Arnold Krenz übernimmt Hospital-Management in Kevelaer
Fokus auf Standortentwicklung und Ausbau der MVZ-Strukturen

Arnold Krenz startet als Hospital-Manager in Kevelaer
Foto: KKLE
Mit Arnold Krenz übernimmt ein erfahrener Krankenhausmanager die Verantwortung für das Marienhospital Kevelaer. Wie der Träger mitteilt, wird Krenz künftig als Hospital-Manager die Weiterentwicklung des Standorts steuern und zugleich den strategischen Ausbau der Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) vorantreiben.
Neben seiner Verantwortung in Kevelaer wird Krenz auch standortübergreifend tätig sein. Am Standort Kleve teilt er sich die Managementverantwortung künftig mit Eva Ullmann, während sie parallel den Standort Goch als Hospital-Managerin führt. Ziel ist eine engere Verzahnung der Versorgungsstrukturen innerhalb des Trägerverbunds.
Krenz bringt umfassende Erfahrung in der strategischen Krankenhausentwicklung mit. Zuletzt war er über zwölf Jahre bei den Quirlsberg Kliniken in Bergisch Gladbach tätig, wo er als Leiter der Stabsstelle Unternehmensentwicklung zentrale Projekte verantwortete. Weitere Stationen führten ihn zur Mediclin Klinik Offenbach, wo er als Kaufmännischer Leiter tätig war. Seine berufliche Laufbahn begann er im Rahmen eines Traineeprogramms im Mediclin-Konzern.
In seiner neuen Funktion soll Krenz insbesondere Impulse für eine zukunftsorientierte Versorgungsstruktur setzen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Weiterentwicklung ambulanter Angebote und der Integration von MVZ-Strukturen, die im Zuge der aktuellen Krankenhausreform zunehmend an Bedeutung gewinnen. Die stärkere Vernetzung von stationären und ambulanten Leistungen gilt als zentraler Baustein für eine nachhaltige Versorgungssicherung.
Geschäftsführer Sadık Taştan hebt die strategische Relevanz der Personalentscheidung hervor. Mit Krenz gewinne der Träger eine Führungspersönlichkeit, die strategische Kompetenz mit operativer Umsetzung verbinde. Gerade vor dem Hintergrund der laufenden Transformation im Krankenhaussektor sei dies von besonderer Bedeutung.
Mit der Neubesetzung verfolgt der Träger das Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit der Standorte zu stärken und gleichzeitig die Versorgung regional weiterzuentwickeln. Die Kombination aus Hospital-Management und gezieltem MVZ-Ausbau spiegelt dabei den strukturellen Wandel im Gesundheitswesen wider, in dem integrierte Versorgungsmodelle zunehmend an Gewicht gewinnen.




