Johannes Regul übernimmt kaufmännische Leitung am Marienhospital Brühl
Erfahrener Klinikmanager soll GFO-Standort durch Krankenhausreform und Ambulantisierung führen

Johannes Regul ist seit dem 1. Juli der neue Kaufmännische Direktor in der GFO Klinik Brühl
Foto: GFO
Das GFO Marienhospital Brühl hat eine neue kaufmännische Leitung. Johannes Regul hat die Position zum 1. Juli 2026 übernommen. Der erfahrene Klinikmanager kommt von der LVR-Klinik Bonn und soll insbesondere die Weiterentwicklung des Standorts unter den Bedingungen der NRW-Krankenhausplanung und der Krankenhausreform begleiten.
Johannes Regul ist neuer Kaufmännischer Direktor des GFO Marienhospitals Brühl. Der 44-Jährige verfügt über rund 20 Jahre Berufserfahrung im Gesundheitswesen und bringt umfangreiche Erfahrung in der wirtschaftlichen Steuerung von Krankenhäusern mit.
Zuletzt war Regul drei Jahre an der LVR-Klinik Bonn tätig. Dort leitete er die Finanzabteilung, fungierte als stellvertretender Kaufmännischer Direktor und gehörte dem erweiterten Vorstand an. In dieser Funktion befasste er sich unter anderem mit den Auswirkungen der neuen Krankenhausplanung in Nordrhein-Westfalen. Zuvor war Regul zwölf Jahre bei der Kreiskrankenhaus Mechernich GmbH in verschiedenen Funktionen tätig. Zuletzt verantwortete er als Kaufmännischer Direktor das Krankenhaus Schleiden und war zugleich Prokurist der stationären und ambulanten Seniorenpflegeeinrichtungen. Sein Studium der Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Gesundheits- und Sozialwirtschaft absolvierte Regul an der Fachhochschule Remagen.
Eine zentrale Aufgabe des neuen Kaufmännischen Direktors wird die Positionierung des Marienhospitals innerhalb der sich verändernden Krankenhauslandschaft sein. Die NRW-Krankenhausplanung und die bundesweite Krankenhausreform verändern die Rahmenbedingungen insbesondere für kleinere Klinikstandorte. Regul will das Marienhospital regional stärken und vorhandene medizinische Spezialisierungen weiterentwickeln. Daneben werden die fortschreitende Ambulantisierung und die Zusammenarbeit mit anderen Leistungserbringern eine wichtige Rolle spielen. Gerade für kleinere Krankenhäuser gewinnen nach Einschätzung des neuen Kaufmännischen Direktors regionale Kooperationen zunehmend an Bedeutung.
Seine neue Aufgabe versteht Regul ausdrücklich als gemeinschaftlichen Entwicklungsprozess. Er wolle sich als Teil des Teams verstehen und gemeinsam mit den Beschäftigten den Standort weiterentwickeln. Voraussetzung dafür sei, alle Beteiligten einzubeziehen und die anstehenden Veränderungen gemeinsam anzugehen.




