Albbruck: Neubau des Zentralklinikums erhält zusätzliche Landesförderung
8,8 Millionen Euro für Entwurfsplanung – Baubeginn für 2027 geplant
Albbruck – Das Land Baden-Württemberg unterstützt den Neubau des Klinikums Albbruck mit einer weiteren Planungsrate von 8,8 Mio. Euro. Sozialminister Manfred Lucha übergab den symbolischen Scheck am Freitag an Landrat Dr. Martin Kistler, wie das Landratsamt Waldshut mitteilt. Bereits 2021 hatte das Land 6 Mio. Euro für die Vorplanungen bereitgestellt.
Mit der erneuten Förderung soll die Entwurfsplanung abgeschlossen werden, bevor ab 2027 die eigentlichen Bauarbeiten für das neue Zentralklinikum beginnen. Ziel ist eine moderne, zukunftssichere Versorgung der Bevölkerung im Landkreis Waldshut, ergänzt durch ambulante Angebote im Rahmen des neuen Gesundheitsparks Albbruck. Laut Landrat Kistler sollen erste Baumaßnahmen für die Erschließung des Geländes bereits im Frühjahr 2026 starten.
Das Projekt umfasst Musterräume in einer Gewerbehalle in Dogern, die einen ersten Eindruck des künftigen Klinikinnenlebens vermitteln und zur Optimierung der Raumplanung dienen. Zunächst können Mitarbeitende des Klinikums die Räume besichtigen, später sollen auch Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit dazu erhalten.
Dr. Hans-Peter Schlaudt, Geschäftsführer der Klinikum Hochrhein GmbH, betont die Bedeutung des Neubaus: „Dieser Neubau und der Gesundheitspark werden das Herzstück der Gesundheitsversorgung im Landkreis und sichern die Lebensqualität in der Region.“




