Tarif- und Finanzierungsunterschiede im Akutbereich: Analyse von 2013-2022
Untersuchung von Tarifen, Investitionskosten und verdeckten Subventionen in öffentlichen und privaten Spitälern
Die Studie fokussiert auf die Tarifgestaltung in öffentlichen Spitälern im Vergleich zu Privatkliniken zwischen 2013 und 2022. Ziel ist es, zu klären, ob die Tarife in öffentlichen Einrichtungen überhöht sind. Dazu werden ökonometrische Analysen durchgeführt, um Faktoren zu identifizieren, die den Basisfallwert eines Spitals beeinflussen. Es wird untersucht, ob das Krankenhaus ein Universitätsspital, Kinderspital oder eine Geburtsklinik ist oder zu keiner dieser Kategorien gehört.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Analyse der Investitionskosten im Spitalbereich, um verdeckte Subventionen für öffentliche Spitäler zu identifizieren. Diese können durch die Vermietung von Immobilien oder durch zinslose Darlehen des Kantons entstehen, die den Spitälern zu günstigen Konditionen angeboten werden. Dabei wird auch der Aspekt der Opportunitätskosten für die Kantone betrachtet, die durch niedrigere Zinsen und Mieten entstehen.
Die Untersuchung zielt darauf ab, die Transparenz in der Finanzierung von Spitälern zu erhöhen und die Auswirkungen der Tarifstrukturen auf die Qualität der stationären Leistungen zu bewerten.
Felder, S., Meyer, S, und Heinlin, Y. (2024). Tarif- und Finanzierungsunterschiede im akutstationären Bereich zwischen öffentlichen Spitälern und Privatkliniken 2013-2022. Studie im Auftrag von ospita – Die Schweizer Gesundheitsunternehmen. Universität Basel.




